Atemschule nach dem bekannten russischen Arzt Dr K.Buteyko.  Verringerung des tiefen Atmens (überschüssigen Ventilation der Lungen) durch die Entspannung der Atemmuskulatur und des gesamten Körpers

Vor über 50 Jahren entdeckte der russische Arzt Dr. Konstantin Buteyko, dass der Grund aller Zivilisationskrankheiten (Allergien, Bronchialasthma, erhöhter bzw. niedriger Blutdruck, Diabetes, erhöhter Cholesterin, Hormonstörungen, Arteriosklerose, Nervenerkrankungen, Demenz etc.) in der tiefen Atmung des Menschen liegt. Je tiefer die Atmung ist, umso weniger Sauerstoff gelangt in Gehirn, Herz, Nieren und andere Organe. Das bedeutet, dass die tiefe Atmung nicht zur besseren Durchblutung des Körpers führt, sondern gerade umgekehrt den Sauerstoffmangel im gesamten Organismus erzeugt, den Stoffwechsel stört und zu allen Zivilisationskrankheiten führt. Daraufhin entwickelte er ein System zur Normalisierung der tiefen Atmung, welches auf den fundamentalen Gesetzen der Physiologie und Biochemie basiert und gelangte zu enormen Erfolgen bei der Heilung aller möglichen Zivilisationskrankheiten.

Es ist bekannt, dass durch das tiefe Atmen CO2 (Kohlendioxid) verstärkt aus dem Organismus (Lungen, Blut, Zellen) ausgeschieden wird. Das Defizit von CO2, das durch die tiefe Atmung hervorgerufen wird, verschiebt den pH-Wert des Blutes zuerst in die basische Richtung und danach in die metabolische Azidose (Übersäuerung). Die Verschiebung des pH-Wertes (Norm 7,4) zerstört die Aktivität der Fermente (ca. 1000 sind bekannt) und der Vitamine (ca. 20 bekannt). Dies führt zu allen Arten von Störungen des Stoffwechsels im Organismus und dadurch zu allen möglichen Zivilisationskrankheiten. Der Mangel an CO2 führt auch zur Verkrampfung (Spasmus) der Atemmuskulatur der Bronchien, des Herzmuskels, des Dünndarms, der Gallenwege, aller Organe und Gefäße.                              

Im 19. Jahrhundert wurde durch den russischen Wissenschaftler Berigo folgende Gesetzmäßigkeit festgestellt: Als Folge von CO2-Senkung im Blut verstärkt sich die Bindung von Sauerstoff (O2) an Hämoglobin und dadurch wird die Abgabe von Sauerstoff aus dem Blut in die Körperzellen nicht mehr gewährleistet. Dieses Gesetz wurde später durch einen dänischen Wissenschaftler entdeckt und heißt seitdem Bohr-Effekt.                                                                                   

Sauerstoffmangel bei der tiefen Atmung gaukelt dem Menschen das falsche Gefühl des Luftmangels vor und regt das Atemzentrum im Gehirn an. Darauf vertieft sich die Atmung noch mehr und trägt zur ständigen Entwicklung der Krankheit bei.

Ich biete den Teilnehmer meiner Seminare die Atemmethode nach K. Buteyko besser kennenzulernen und dadurch einen enormen Beitrag für die eigene Gesundheit zu leisten.